
In groß angelegten Werbeaktionen und Kamapgnen wurde bereits lange vor der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika die allseits bekannte Vuvuzela angepriesen und unter das Volk gebracht. Wie zum Beispiel die Kaufhauskette Edeka, die ihre Kunden mit Gewinnlosen für Vuvuzelas versorgte. Pro 10 € Einkaufswert erhielt man ein Gewinnlos. Mit bisschen Glück oder einfach nur Menschenverstand, hatte man nun die Möglichkeit eine Vuvuzela zu gewinnen. Entweder man rubbelte einfach wild drauf los oder man durchleuchtete die Gewinnlose mit einer starken Taschenlampe und schon hatte man die 4 aus 9 richtigen Felder freigelegt.
Die Freude über immer mehr gewonnene Vuvuzelas war natürlich groß, aber die aktuelle Entwicklung zeigt uns, dass immer mehr Menschen die Vuvuzela als nervtötend und überflüssig empfinden und sie am besten komplett aus der WM verbannen würden, da sie im Fußballstadion wie auch im Fernseher eine sehr störende Lärmkulisse erzeugt.
In einem Interview sprach ein Afrikaner von “moral boost”, also Moralschub, für das eigene Team. Da stellt sich mir nun die durchaus berechtigte Frage, was denn nun an dem Dauergetröte noch als Anfeuern gilt? Eine Sperre der Vuvuzelas wird es in den Stadien nicht geben, da das Fifa Worldcup Komitee mit der Begründung, es sei afrikanische Tradition und Kultur, ein Verbot abblockte. Was ist bitte an Plastik und Lärm Kultur? Ich sehe keine einzige Vuvuzela, die der wirklichen afrikanischen Kultur entspricht und aus echtem Tierhorn ist.
Aber jetzt zum eigentlichen Thema dieses Blogeintrags. Die Surfpoeten haben mittels eines Stimmgeräts die Tonfrequenz herausgefunden, die von den Vuvuzelas ausgeht und diese mit Hilfe von Computersoftware aus dem TV-Tonsignal gefiltert. Eine geniale Idee wie ich finde. Eine Anleitung, wie es funktioniert und ein vorher/nachher-Vergleich ist hier zu finden surfpoeten.de/tube/vuvuzela_filter.
| Bild: pixelio.de / khv24 |
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